La leggenda del Basilisco

Sulla montagna che sovrasta Mezzocorona si ergeva una grande caverna. All’interno di questa, in epoca medievale, fu costruito il castello denominato corona di san Gottardo. 
Un giorno i ruderi di questo castello accolsero un basilisco che vi trovò rifugio dalle intemperie. Questo animale era simile ad un enorme serpente, alato, con il corpo completamente ricoperto di scaglie ossee che lo rendevano invulnerabile.

DIE LEGENDE DES BASILISKEN

Im Berg oberhalb von Mezzocorona gab es eine große Höhle. Im Innern dieser Höhle wurde im Mittelalter das Schloss mit Namen Corona di San Gottardo erbaut.

Eines Tages beherbergten die Ruinen dieses Schlosses einen Basilisken, der dort Schutz fand vor Unwettern.

Dieses Tier ähnelte einer enormen Schlange mit Flügeln, mit ihrem Körper völlig bedeckt von knöchernen Schuppen, die es unverwundbar machten.
Es landete auf dem Boden der Höhle und mit seinem enormen Gewicht zerquetschte es die Wildrosen, Alpenveilchen und das Heidekraut und der Gestank den es absonderte verjagte sogar die Fledermäuse, die hier schliefen. Die Kreatur fiel in einen tiefen Schlaf und wachte am Tag darauf so hungrig auf, dass sie alles mögliche gefressen hätte.

Sie breitete ihre Flügel aus und flog über die Felder der Piana Rotaliana. Sie sah einen köstlichen Bauern auf seinem von 2 Ochsen gezogenen Karren sitzend. Sie stürzte sich sofort auf ihn und verschlang ihn zusammen mit dem Karren und den Ochsen.

So flog sie weiter und verschlang alles, was ihr in den Weg kam. Gleichzeitig zerstörte sie alles was sie auch nur berührte: Häuser, Scheunen und bestellte Felder. Schließlich, müde vom Fliegen und vom üppigen Mal, kehrte sie zur Höhle zurück und viel in tiefen Schlaf. Die Bewohner von Mezzocorona waren terrorisiert von der Bestie. Die einzige Möglichkeit sich selbst und das Dorf zu retten war den Drachen zu töten. Aber wie? Einige sagten voller Angst, dass nichts anderes übrig bliebe als das Dorf zu verlassen. Doch plötzlich und unverhofft, wie in allen respektablen Legenden, erschien der Held. Graf Firmian zog sein Schwert und schrie: „Beruhigt euch, nur die Feiglinge geben schon auf noch bevor sie der Gefahr ins Auge gesehen haben! Vertraut mir. Ich werde mich dem Basilisken stellen und wenn ich ihn besiege so könnt ihr euer Leben wie immer weiter führen, andernfalls werde ich sterben aber ihr könnt dann immer noch fliehen! Bleibt noch für eine Weile versteckt in euren Kellern.“

Die Bewohner schauten sich voller Zweifel an, aber am Ende hatten sie nichts mehr zu verlieren und entschieden sich, den Vorschlag anzunehmen. Zurückgekehrt in seinen Palast, zog Graf Firmian seine Rüstung an, nahm sein Schwert und ließ sich einen Spiegel und einen Eimer voll Milch bringen. So machte er sich auf den Weg in Richtung des Berges mit der Höhle und die Bewohner wunderten sich über die merkwürdigen Dinge, die der Graf mit sich trug. Doch sie wussten nicht, dass oftmals die Schlauheit der Kraft überlegen ist und dass der Mut das Unglück besiegen kann!

Ganz langsam ging er voran ohne sich sehen zu lassen und kam schließlich am Fuße des Berges an. Er begann zur Höhle des San Gottardo hinaufzuklettern. Er kam in der Höhle an und fand den im tiefen Schlaf schnarchenden Drachen. Es war sowieso schon Dunkel und der Graf stellte den Eimer mit der Milch an den Eingang der Grotte, ganz in die Nähe des Spiegels und wartete.

Es kam der Tag und der Basilisk erwachte hungriger den je. Als der Graf ihn in seiner ganzen Größe erblickte bekam er Angst. Er nahm jedoch all seinen Herzensmut zusammen und blieb bereit um zu handeln. Der Drachen bemerkte sofort den Eimer mit der Milch und begann ihn mit Genuss leerzutrinken. Dann hob er den Kopf und sah.....einen anderen Drachen! Identisch mit ihm selbst, in allen Details. Er war nicht mehr allein! Glücklich begann er zu pfeifen, sich zu bewegen, sich zu schütteln und sich zu drehen. Der andere führte exakt die gleichen Bewegungen aus wie er selbst.

In diesem Moment nutzte der Graf die Ablenkung der Bestie aus, sprang aus seinem Versteck

heraus und stieß, mit aller Kraft, die er in seinem Körper hatte, sein Schwert dem Drachen in den Bauch, dem einzigen verwundbaren Punkt des Monsters. Die Bestie viel tot zu Boden. Die Schlauheit und der Mut des Grafen hatten die rohe Kraft des Basilisken besiegt. Voller Enthusiasmus schrie Firmian vom Berg hinunter: „Kommt, Leute, der Basilisk ist tot!“
Ungläubig aber hoffnungsvoll begannen die Bauern den Berg hinauf zu klettern. Der Graf, voller Stolz, wollte den Kopf des Drachen abtrennen und aufgespießt auf seinem Schwert in die Höhe halten, um ihn seinen Untertanen zu zeigen. Aber ein Tropfen von Gift fiel vom Drachen und drang

in die Rüstung des Grafen ein, der zu verbrennen begann. 

Die ersten Bauern, die auf dem Berg ankamen, fanden einen toten Basilisken und eine leere Rüstung mit einem Haufen Asche vor.

Bibliografie
Frei interpretiert von G. Borzaga: Leggende dei castelli del Trentino, Manfrini editori, Calliano (Trento) 1993.

 

Giovedì, 23 Aprile 2015 - Ultima modifica: Lunedì, 20 Marzo 2017