Chiesa pievana di S. Maria Assunta

La prima menzione documentaria relativa alla chiesa pievana di Mezzocorona risale al 17 luglio 1199. Si tratta dell’investitura fatta dal vescovo di Trento Corrado da Beseno (1189-1205) ad Albertino e Manfredino di Tono del Dosso delle Visioni per costruirvi un castello.

Foto Cupola e campanile della Chiesa - foto G. Carli

Die Pfarrkirche von S. Maria Assunta (Heilige Maria)

Das erste schriftliche Zeugnis über die Pfarrkirche von Mezzocorona stammt vom 17. Juli 1199. Es handelt sich um die Beauftragung von Albertino und Manfredino  di Tono del Dosso delle Visioni durch den Bischof von Trient Corrado di Beseno (1189-1205), sich ein Schloss zu bauen.

Demnach wurde das Dokument der Investitur in der Kirche von Mezo „in ecclesia de Meze“ unterzeichnet.

Obwohl die allgemeine Bezeichnung Mezo oder Mez sich in dieser Zeit auf das Land rechts und links des Flusses Noce bezieht, ordnen die Historiker die obengenannte Kirche sowie die folgende Dokumentierung im Zusammenhang mit der Pfarrgemeinde eindeutig Mezzocorona zu.
Im Jahre 1217 finden sich  dann die ersten Zeugnisse  mit namentlicher Erwähnung  der Pfarrkirche Santa Maria Assunta.

Das betreffende Dokument verfasst in Trient datiert vom 2. Dezember 1217 und beschreibt einen Streit zwischen Pfarrer Rodegerio von Mez und dem Pfarrer Nicolò der Kirche von San Floriano über einige der damals üblichen Abgaben.
Dieses Dokument bietet uns erste wichtige Informationen über die Pfarrkirche von S. Maria Assunta in Mezzocorona.

Der Bischof von Trient Federico Vanga beurteilt den Streit zwischen Rodegerio, Pfarrer von Mez, und Nicolò, Pfarrer der Kirche von San Floriano, über  Steuern. (“Rodegerium plebanum ecclesiae Sanctae Mariae plebis de Mezo”).

Hier findet sich die erste namentliche Erwähnung der Taufkirche Santa Maria und des ersten uns bekannten Pfarrers.

Es handelt sich hierbei um Rodegerio, Pfarrer von Mez, Mitglied einer Familie Mezzocoronas und Sohn der wichtigen Persönlichkeit gleichen Namens, welche in verschiedenen Dokumenten Anfang des 13. Jahrhunderts auch Kanonikus von Brixen genannt wird.

Als weniger wahrscheinlich gilt die Annahme, dass es sich bei diesen beiden Persönlichkeiten um ein und dieselbe handelt.

Der Erzpriester von Mez, welcher in einem Dokument  aus dem Jahre 1222  und auch  in allen Arbeiten über die Pfarrkirche von Mezzocorona erwähnt wird, ist das Ergebnis der falschen Interpretation des Dokumentes. Erst 1271 wird  mit Giacomo der nächste Kanonikus der Kathedrale und Pfarrkirche von Mezzocorona erwähnt.

Ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts finden sich häufiger Dokumentationen; von  besonderem Interesse sind hier die auf Pergament geschriebenen Texte aus dem Archiv Thun von Schloss Bragher, in welchen, außer der Erwähnung von Persönlichkeiten der Pfarrkirche von Mez, im Jahre 1278 zum ersten Mal die Kirche San Gottardo  im Castello della Corona genannt wird.

Die heutige Kirche des Erzpriesters von Mezzocorona, S. Maria Assunta gewidmet, wurde dort gebaut, wo das alte heilige Gebäude in gotischem Stil 1862 zerstört wurde.

Die verschiedenen antiken Baupläne der Kirche, die während des Abrisses vom Geometer Luigi Dorigati entdeckt  wurden, geben Einsicht über Jahrhunderte der architektonischen Entwicklung der verschiedenen heiligen Gebäude bis hin zum großen aktuellen Tempel.

Auf Bitten von Gasparo Aichner gewährten einige Kardinäle mit der Bulle von Rom datierend am 02. Dezember 1475 demjenigen Ablass, der die Kirche besuchte und für deren Wiederaufbau spendete.

Im Jahre 1494 wurde ein Ausbau der Kirche registriert; weitere Vergrößerungen zur Zeit des Kardinals Bernardo Clesio machten eine erneute Weihe notwendig, welche am 26. April 1539 stattfand. Neben der Kirche entstand die Kapelle S. Nicolò, wahrscheinlich gebaut zu Ehren von Nicolò Firmian.

Im Jahre 1749 hatte die Kirche fünf Altare; der größte und wichtigste Altar war aus geschnitztem und vergoldetem Holz gearbeitet und wurde am 21. Dezember desselben Jahres vom Bischofgehilfen Leopoldo Ernesto Firmian geweiht und dann 1799 durch einen Altar aus Marmor ersetzt.

Auf Grund des Bevölkerungswachstums wurde im 19. Jahrhundert eine größere Kirche gebraucht.

Pfarrer Don Luigi Grandi beauftragte 1861 den Architekten Leopoldo de Claricini mit der Umsetzung des Projektes; nach dem Abriss der alten Kirche wurde am 19. Oktober 1862 der Grundstein gesetzt. Nach Beendigung der Bauarbeiten segnete der Pfarrer die neue Kirche am 23. Dezember 1866 um am 1. Januar 1867 die erste heilige Messe zu zelebrieren und am 3. November 1867 vollzog der Fürstbischof von Riccabona die Weihe des Gebäudes.

Im Jahre 1967 wurde die Kirche von Don Leone Parisi gemäß den liturgischen Normen des Vatikans renoviert und am 10. Dezember desselben Jahres wurde von Allessandro Maria Gottardi, Erzbischof  von Trient, während der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag des Gebäudes die Weihe desselben vollzogen.

Weitere Arbeiten wie zum Beispiel die Renovierung des Daches, der Außen- und Innenanstrich und die Erneuerung der Beleuchtung wurden vor kurzem durchgeführt.  

BIBLIOGRAFIE
L. Melchiori: Pieve Santa Maria Mezzocorona: 1199 – 1999, Mezzocorona 1999

Tipologia di luogo
Chiesa
Collocazione geografica

Come arrivare

Indirizzo
Piazza della Chiesa, 21 - Mezzocorona
Indirizzo web
Telefono
0461 603781

Mercoledì, 22 Aprile 2015 - Ultima modifica: Lunedì, 20 Marzo 2017