Castello di San Gottardo

Fotografia del Castello di San Gottardo

A circa 18 km a nord di Trento, nella famosa pianura Rotaliana si trova la borgata di Mezzocorona. Nella parete del monte che sovrasta l’abitato è situato, quasi in posizione inaccessibile, il diroccato complesso del castel S.Gottardo. Situato a nord-ovest del paese, annidato nella singolare fenditura della parete rocciosa che si innalza sopra castel Firmian, è uno dei più suggestivi esempi di costruzione medievaleall’interno di una caverna o sottoroccia.

SCHLOSS SAN GOTTARDO

Ungefähr 18 km nördlich von Trient, in der berühmten Ebene Rotaliana, befindet sich die Ortschaft Mezzocorona. In der Felswand des Berges der die Siedlung dominiert, in quasi unzugänglicher Position gelegen, befindet sich das baufällige Schloss S. Gottardo.  Gelegen im Nord-Westen des Dorfes, eingepasst in die einzigartige Spalte der Felswand die sich über dem Schloss Firmian erhebt, ist es eines der faszinierendsten Beispiele mittelalterlicher Bauweise im Inneren einer Höhle oder unter einem Felsvorsprung. Die geräumige Höhle, welche die Ruine der Festung beherbergt, ist über einen steilen Weg vom darunterliegenden Schloss aus erreichbar.

In zirka 20 Minuten kann man die Höhle erreichen, die sich 370 Meter über dem Meeresspiegel, 150 Meter über der Siedlung und zirka 100 Meter über Schloss Firmian befindet. Das Bauwerk wird als eines der wichtigsten seiner Art im ganzen Gebiet der Alpen betrachtet und war im Altertum unter den „corone“  die breiteste und imponierendste des Fürstentums von Trient.

Auf Grund der besonderen Art der Bauweise im Innern von Grotten oder Höhlen der Felswände, werden diese Schlösser in Trient „corone“ genannt. Die korrespondierende deutsche Form ist dagegen Lueg und Loch. Der Terminus „crona“, Dialektform von „corona“, wird bis heute benutzt um Felsbänder und eingeschnittene Stellen in Felswänden zu benennen und scheint vom keltischen Wort carn  abzustammen.

„Corona di Mezo“ ist der ursprüngliche antike Name des Schlosses; erst später wurde es S. Gottardo genannt, der Name unter dem es aktuell bekannt ist.

Mezo war die allgemeine Bezeichnung der darunterliegenden Ebene, die sich sowohl rechts als auch links des Flusses Noce erstreckt.

Man möchte Mezo oder Mez vom lateinischen medium ableiten, was Ebene heißt oder von mezes, was  Sumpf bedeutet, auch wenn dieser Terminus älter ist und aus der Zeit vor dem Lateinischen stammt.  

Das Schloss ist heute eine Ruine. Trotzdem kann man das Eingangstor, über dem noch die Spuren von einem doppelten Wappen mit Drachen als Freske gearbeitet und die Schießscharten, welche den Eingang der Festung verteidigten, zusehen sind, noch erkennen.

Der Komplex besteht aus den Spuren eines Gebäudes, das wahrscheinlich ein Vorposten zur Verteidigung war, den Überresten des Hauptpalastes, wo ehemals die Grafen Firmian lebten, und der kleinen Kirche S. Gottardo, dem Schutzherrn des Dorfes gewidmet,  eingepasst in den Felsen und erbaut am Anfang des 13. Jahrhunderts, welche schon bald zur Wallfahrtskirche wurde, wo die Menschen hin pilgerten.

Hier gibt es auch eine Quelle die dem Felsen entspringt und in einer Wanne aufgefangen wird.

Sicherlich wurde das antike Schloss vor 1181 erbaut, dem Jahr in welchem die ersten Berichte geschrieben werden. Als aber das neue Konzept des Lebens diktiert durch die Renaissance Einzug in unsere Täler hält werden die Höhlenbauten abgerissen und durch bequemere und herrschaftlichere Bauten ersetzt.

So geschah es auch für das Schloss S. Gottardo, welches Nicolò Firmian im 15. Jahrhundert in seinen Besitz nahm zusammen mit der Rechtsprechung von Mezzocorona, nachdem er Dorothea, die Letzte der von Metz, geheiratet hatte. Vielleicht auch überzeugt von seiner Dame erbaute der Graf das befestigte Haus zu Füßen der Ruine, welches er in den heutigen Ansitz genannt Schloss Firmian transformierte: komfortabler, befestigt mit einem quadratischen Turm sowie mit einer Mauer mit Zinnen und tiefen Gräben.

Zum Schloss S. Gottardo gehört die antike Legende des Basilisken von Mezzocorona.

Bibliographie
L. Melchiori: Il castello e l’eremitaggio di S. Gottardo a Mezzocorona, Mezzocorona 1989

Tipologia di luogo
Collocazione geografica

Come arrivare

Mercoledì, 22 Aprile 2015 - Ultima modifica: Venerdì, 14 Luglio 2017