Fotografia autunnale del castel Firmian

Ai piedi della Corona di S. Gottardo, in posizione suggestiva, affacciata sui vigneti del Piano Rotaliano, troneggia la nobile residenza dei conti Firmian.
Col soprastante maniero forma un pittoresco nesso, un celebre scorcio di paesaggio ravvivato dalle immani rupi sovrastanti, dalla timida striscia di bosco e dalla distesa vitata.

SCHLOSS FIRMIAN

Am Fuße der Ruine von der Corona di S. Gottardo thront in hervorragender Position über den Weinbergen der Piana Rotaliana die Adelsresidenz der Grafen Firmian

Die beiden Schlösser  bilden ein pittoreskes architektonisches Gebilde, welches zum Blickfang wird in Mitten von Felsen und Waldstreifen über den in der Ebene gelegenen Weinbergen.
Das Schloss wurde 1480 erbaut von Nicolo I von Firmian  dem energischen Vorsteher des Nontales und des Judikarientales. Nach seiner Hochzeit mit Dorothea von Kronmetz war dem Grafen das Schloss S. Gottardo zu altmodisch und zudem unangemessen, weil es zur Hälfte den von Wolkensteins gehörte, mit denen Dorothea über ihre erste Ehe liiert war.

Nicolò ließ das alte Gemäuer in der „Via Romana“ (Römerstraße), welches einst vielleicht  als „canipa vescovile“ diente, abreißen und baute die Torre Quadrata di Mezzodi geschmückt mit einer Auskragung; nord-östlich anlehnend entstand ein kleiner bequemer Wohnsitz. Die beiden zentralen Gebäude wurden umgeben von einer mit Zinnen versehenen Schlossmauer geschützt zum Berg und zum Dorf hin durch einen tiefen Schlossgraben. Vom Schloss ausgehend führte ein von Mauern umgebener Bach entlang der unterhalb liegenden antiken Römerstraße, welche das Nontal mit der nahegelegenen Furt über die Noce verband.

So konnte Nicolò ganz aus der Nähe nach Belieben den Verkehr kontrollieren.

Er ließ auf dem Wachturm, gut sichtbar oberhalb des Eingangsportals, einen großen Stein mit dem Wappen der Familie zusammen mit dem der Kronmetz mauern.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde der Palast um ein Stockwerk aufgestockt, die Fenster im Stile des 15. Jahrhunderts wurden vergrößert, im Süd-Ost Teil des Hofes wurde der neue Flügel gebaut, welcher die Torre Quadrata mit dem Wachturm verband und der über 2 Stockwerke reichende Salon eröffnet sowie der Schlossgraben zugeschüttet.

Im folgenden Jahrhundert wurde der Reitstall im dem Berg zugewandten Teil des Hofes neben dem Wachturm errichtet und weitere kleinere Gebäude wie etwa die Unterkunft der Bediensteten hinzugefügt. 

Der ursprüngliche Eingang der Residenz ist das schöne Portal geschmückt mit dem Originalwappen der Firmian. Von der Eingangshalle führt eine Treppe zu den Adelsgemächern

und zum Bogengang, stimmungsvolles Ambiente mit von massiven Säulen getragenen Gewölbedecken.

Vom Portal mit Blick nach Süden auf den Torre di Mezzodì führt ein Fußweg durch das ehemalige Flussbett zur unterhalb verlaufenden Römerstraße.

Der frei stehende Turm, auch Torre di Mezzo genannt, der die heutige Wendeltreppe beherbergt, ist im Stile des 17. Jahrhunderts gebaut.

In diesem Schloss residierten nach den von Metz die Firmian bis 1824 mit richterlicher Hoheit nach Tiroler Gesetz durch einen eingesetzten Vermögensrichter und Stammvater der Dynastie.

Die Residenz,  wo sich im Turmzimmer di Kapelle von S.Giovanni Nepomuceno mit der antiken Holzstatue von San Gottardo befindet, beherbergt vor allem im Salon eine reiche Sammlung von Portraits der Firmian, welche in groben Zügen die Geschichte der mächtigen Adelsfamilie widerspiegelt.    

Ein gewisser Ritter Leopold, der, so sagt die Inschrift eines Gemäldes im Salon, im Jahre 933 mit 400 (oder 4000) Soldaten zu Pferde gegen die Heiden des Kaisers Heinrich I zog, gilt als Stammvater der Dynastie.

Die Ahnenforschung nennt zwischen 1090 und 1220 weitere Persönlichkeiten der Firmian, die als mögliche Stammväter der Familie gelten. Corrado I de Formigaro herrschte demnach um 1135, die Regentschaft von Corrado II fällt in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts.

In der Kapelle findet sich das Portrait von Ritter Corrado, der am berühmten Turnier von Konstanz

(12. Jahrhundert) teilnahm: Im Hintergrund des Gemäldes kämpfen einige Ritter zwischen Schloss Firmian und der Etsch. Außerdem gibt es einige Portraits von Ehepaaren.

Die berühmteste Persönlichkeit der Familie Firmian hingegen war Carlo G. Firmian (1716-1782), der im Palast der Firmian in Trient (heute im Besitz der Sparkasse) geboren wurde. Er war österreichischer Gouverneur der Lombardei, Schutzherr der Schriftsteller und Poeten, und einer der Wertschätzer des jungen Mozart, welcher sein Gast in Mailand war.

Bibliographie
A. Gorfer: Guida dei castelli del Trentino, Trento 1967

Tipologia di luogo
Collocazione geografica

Come arrivare

Mercoledì, 22 Aprile 2015 - Ultima modifica: Lunedì, 20 Marzo 2017