Paul Troger e gli affreschi di palazzo Firmian

L'affresco di Paul Troger che rappresenta "Ercole che saetta gli uccelli stinfalidi"

Nell'ottocento il palazzo Firmian passò in mani private (Chini e poi Martinelli) e fu anche trasformato in locanda. In seguito fu utilizzato come residenza privata fino all'acquisto da parte del comune nel 1985. In occasione del restauro sono stati studiati in modo approfondito gli aspetti storici e artistici del palazzo, evidenziandone l'importanza.

PAUL TROGER UND DIE FRESKEN DES PALASTES FIRMIAN

Im 19. Jahrhundert ging der Palast Firmian in Privatbesitz über ( Chini und später Martinelli) und wurde auch in ein Gasthaus umgewandelt. Später wurde er als private Residenz genutzt bis zum Erwerb durch die Gemeinde im Jahre 1985. Bei der folgenden Restaurierung wurden die geschichtlichen und künstlerischen Aspekte studiert und in den Vordergrund gestellt.

Zum Beispiel konnten die Fresken im zweiten Stockwerk des Gebäudes dem Südtiroler KünstlerPaul Troger (1698-1762) zugeordnet werden.

Die in der ersten stilistischen Analyse angenommene Zuordnung von Bruno Passamani  wurde durch die Entdeckung der Unterschrift des Malers auf einer der Fresken bestätigt.

Die Fresken von Mezzocorona sind aus der ersten Zeit der Aktivität des Künstlers (Anfang

des 18. Jahrhunderts) und obwohl diese einige formale und kompositionelle Ungleichgewichte aufweisen, so bezeugen sie doch, dass er schon direkten Kontakt hatte mit der Malerei im venezianischen Stil und dass er „ad praxim“ in der Werkstadt der Fleimstaler Malerschule studierte.

Der Zyklus ist sehr kohärent und klar verbunden mit dem Gipfel des Wirkens der Familie Firmian und der Person des Francesco Alfonso: Das Thema des Aufstiegs der Familie ist zentral und wird in verschiedenen Gemälden mit mythologischen Motiven präsentiert (Apotheose der Familie Firmian im Olymp; Triumph der Liebe über das Schicksal des Todes; Bellerofonte im Sattel von Pegasus durchbohrt die Chimäre; Herkules schleudert Blitze auf die Vögel „Stinfalidi“; Erzengel Michael besiegt den Drachen).

Bemerkenswert sind die folgenden wertvollen Arbeiten des Bauwerkes: Die in Latschenkieferholz gearbeiteten Auskleidungen des ersten Stockes, die Kamine aus dem 17. Jahrhundert und die flämischen Wandteppiche ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert, die Öfen aus Majolika aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die Altartafel von Troger, mit der Anbetung der drei heiligen Könige, ausgestellt in der Kapelle aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.        

Giovedì, 30 Aprile 2015 - Ultima modifica: Lunedì, 20 Marzo 2017