La storia di Mezzocorona

Il Comune di Mezzocorona sorge nella fertile pianura rotaliana, vasto triangolo alluvionale attraversato dalle acque del torrente Noce, con il corso dell'Adige alla base e al vertice la gola della Rocchetta, sulla quale incombe, con le sue strapiombanti pareti rocciose, il Monte di Mezzocorona. Questa zona, oggi rinomata per la sua superficie ammantata di vigneti e per la bontà del suo vino, il Teroldego, è fin dalla preistoria sito di continua presenza umana, con reperti documentati dal Mesolitico recente (6000-4500 a.C.) fino alla media età del Bronzo (1600-1300).

Foto di punte di freccia in selce proveniente dai livelli della Cultura dei vasi a bocca quadrata di Mezzocorona Borgonuovo

DIE GESCHICHTE VON MEZZOCORONA

Die Gemeinde von Mezzocorona entstand in der fruchtbaren Ebene Rotaliana, ein weites Dreieck aus Schwemmland, welches von den Gewässern des Flusses Noce durchquert wird, mit dem Verlauf des Flusses Etsch als Basis und der Enge von Rocchetta als Spitze, über welcher der Berg von Mezzocorona mit seinen steilen Felswänden thront.

Dieses Gebiet, bekannt für seine mit Weinbergen bedeckten Flächen und für die Qualität seines Weines, dem Teroldego, ist, von Funden aus dem frühen Mesolithikum (6000-4500 v. Chr.) bis in die mittlere Bronzezeit (1600-1300 v.Chr.)  dokumentiert, seit der Vorgeschichte von Menschen besiedelt.

Der Fluss Etsch und die Römerstraße Claudia Augusta waren seit der Zeit des Römischen Imperiums ein vitaler Knotenpunkt zwischen dem Etschtal, der Noce und des Avisio.

Neuere archäologische Entdeckungen haben ein gut organisiertes Dorf und einen spätrömischen Bauernhof identifiziert, deren Präsenz die antike Weinkultur der Piana von „Mez“ oder „Mezo“ bestätigt.

Die Existenz der kirchlichen Gemeinde ist durch antike christliche Sarkophage zurückgehend auf das 5.-7. Jahrhundert n.Chr. dokumentiert, während das erste schriftliche Dokument von 1199 stammt und sich auf die Kirche, Sitz der antiken Pfarrgemeinde „al immemorabili“ der Kirche Santa Maria bezieht, welche sich auch auf Nachbardörfer ausbreitete.

Die antike Namensgebung (comunitas meçi de Corona), die sich auf die feudale Gemeinde „Vicinia“ bezieht, erscheint in der Investitur von Egnone, Bischoff von Trient, aus dem Jahre 1271;

Dieser Name entspricht Mezo de Corona oder einfach Mezocorona, was soviel heißt wie das Dorf unterhalb der Corona oder des Schlosses  S. Gottardo.

Die „Vicinia“ ist die erste lokale Institution einer unabhängigen Regierung, die auf „Regeln“ basierte, welche bis damals mündlich überliefert wurden und in deren Zentrum die  Zusammenkünfte der Familienoberhäupter der Nachbarschaft standen.

Alle wichtigen Regeln der Gemeinschaft wurden nach und nach kodifiziert in der „carta di regola“, oder „Statuto della Vicinia“, von der heute leider keinerlei Spuren mehr zu finden sind.

Die Vicinia von Mezzocorona, deren Territorium Rovere della Luna und Grumo einschloss, bestand aus zirka 50 „fuochi“ oder Höfen in Mezzocorona, 18 in Rovere della Luna und 10 in Grumo. Mezzocorona war auch der Sitz der Rechtsprechung; durch die expansive Politik der Grafen Tirols wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts die Ausübung der Rechtsprechung vom Fürstbischof an die Vicinia übergeben.

Die erste wichtige Amtshandlung im Gebiet war, durch Mainardo II,  im Jahre 1293 vollzogen, der Kauf des Schlosses der „Corona de Mezo“, positioniert in der weiten Öffnung des Berges Las, wo es noch heute zu besichtigen ist.

Die Rechtsprechung von Mezzocorona wurde der Adelsfamilie von Metz anvertraut und danach an die Grafen Firmian  übergeben, welche sie vom Ende des 15. Jahrhunderts bis zu Ihrem Verzicht im Jahre 1824 (ausgenommen die kurze Unterbrechung durch das Italienische Königreich) innehatten.

Über 5 Jahrhunderte übte das „Giudizio“ seine wichtigen Funktionen als bürokratisch-juristisches Machtinstrument aus. Das „Giudizio“ fand seinen Sitz auch im heutigen Palast Firmian. In der Rechtsprechung hatte der Staat Tirol Hoheitsrecht; dies waren zusammen mit der „Carta di Regola“ die fundamentalen in Kraft getretenen Gesetze bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts.

Der „Giudizio Patrimoniale“ als Instanz für Vermögensrecht der Firmian bezog außer Mezzocorona und dessen Berg (Obermetz), wo ein kleiner Wohnort existiert, auch das Gebiet von Roverè della Luna, Grumo und Nave San Rocco ein. Vom Ende des 18. Jahrhunderts an transformierte sich die jahrhundertealte Landwirtschaft, der besondere Vorzug der Zone, schrittweise vom geschlossenen Bauernhof in kleine Landwirtschaftsbetriebe. In Folge der Regulierung der Verläufe der Flüsse und Bäche in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen die Bauern mit dem Landgewinn durch die Urbarmachung der Sumpfgebiete.

Angesichts der Nominierung des Ortsnamens ist es erstaunlich zu beobachten, dass die Gemeinde im Verlaufe der Jahrhunderte zahlreiche Namenswechsel erfahren hat, so dass man hier sogar über 40 verschiedene Namen zählen kann. Am 29. Februar 1902 gestattete das Innenministerium Wiens den beantragten Wechsel vom damals aktuellen Namen Mezzotedesco hin zu Mezocorona, in der entsprechenden deutschen Form von Kronmetz.

Der heutige Name von Mezzocorona besteht lediglich seit dem Jahre 1924. Seit 1907 darf sich Mezzocorona mit der Bezeichnung Ortschaft schmücken.

Paul Troger e gli affreschi di palazzo Firmian

  • Nell'ottocento il palazzo Firmian passò in mani private (Chini e poi Martinelli) e fu anche trasformato in locanda. In seguito fu utilizzato come residenza privata fino all'acquisto da parte del comune nel 1985. In occasione del restauro sono stati studiati in modo approfondito gli aspetti storici e artistici del palazzo, evidenziandone l'importanza.

I dinosauri di Mezzocorona

  • Era la primavera del 2004 e nel corso di un sopralluogo della caverna che ospita le rovine del Castello di San Gottardo, sopra l'abitato di Mezzocorona, sulla superficie di alcune lastre di roccia vennero notate numerose strutture dalle insolite forme. Allo sguardo esperto dei paleontologi l'identità di quelle forme non tardò a rivelarsi: qualcuno, molto, molto tempo fa, aveva visitato quei luoghi, e quelle, custodite per millenni dalla roccia, erano le loro tracce.

Il Monte di Mezzocorona nella storia

  • territorio montano di Mezzocorona la cui superficie raggiunge i 1500 ettari, è compreso nella piccola catena montuosa denominata Gruppo di Roccapiana che si estende dalla gola della Rocchetta, all’inizio della Val di Non fino alla Val dei Molini, sopra l’abitato di Roverè della Luna. Dalla Val d’Adige i monti di Mezzocorona appaiono caratterizzati da un massiccio zoccolo con pareti verticali che strapiombano nella sottostante pianura; le cime dei monti che degradano verso Vigo di Ton raggiungono i 1800 metri di altitudine.

Giovedì, 03 Aprile 2014 - Ultima modifica: Giovedì, 30 Novembre 2017