La borgata di Mezzocorona

La borgata di Mezzocorona è "ospitata" dalla Piana Rotaliana, una pianura circondata su tre lati da un alto baluardo di pareti rocciose che la proteggono dai venti freddi, si trova racchiusa fra le sponde dell'Adige e quelle del Noce, i fiumi che l' hanno formata.

Immagine Mezzocorona

DIE ORTSCHAFT MEZZOCORONA

Die Ortschaft von Mezzocorona wird beherbergt von der Piana Rotaliana, eine Ebene umgeben auf drei Seiten von einem hohen Schutzwall aus Felswänden, welche sie vor dem kalten Wind schützen. Sie wird eingeschlossen von den Ufern der Etsch und der Noce, die Flüsse die sie geformt haben.

Sie erstreckt sich beginnend nördlich vom Dorf von Lavis bis an die Grenze zur Provinz von Bozen, während sie im Westen von der Enge der Rocchetta, wo das Nontal beginnt, abgeschlossen wird. Im Osten begrenzt durch die Etsch setzt sie sich in den harmonischen Weinbergen von San Michele und Faedo fort. Der Name „rotaliana“ stammt scheinbar von antiken keltisch-balkanischen Worten ab. Tatsächlich war die Linie Eisach-Etsch ursprünglich die Grenze zwischen balkanischen Stämmen aus dem Süden und keltischen Stämmen aus dem Norden.  

In diesen Sprachen war die Präposition „ro“ gleichzusetzen mit „von“, während der Terminus „tal“  „Ort der Steuern“ bedeutet.

Piana Rotaliana würde also „Ebene des Ortes der Steuern“ bedeuten.

Weniger anerkannt ist die andere Erklärung, die den Terminus „tal“ von Tullia ableitet, abstammend von „Tulliassi“, die antike Bevölkerung räthischen Stammes, welche die Ebene bevölkerte und auch auf der Clesianischen Tafel (Tavola Clesiana) erwähnt wird.

Ursprünglich mündete die Noce, welche das Wasser aus dem Nontal und Sonnental bringt, kurz vor San Michele fast rechtwinkelig direkt in die Etsch. Die häufigen Überschwemmungen der beiden Flüsse, welche eine fürchterliche Plage waren, machten den Boden über Jahrhunderte größten Teiles zu Sumpf, unbestellt und kränklich; wie schon Filos schreibt in seiner Geschichte von Mezzolombardo: „giaceva incolto ed era greggivo, pascolivo, cespuglioso e paludoso in balia di tutti“ (Sie lag unbestellt und war roh, die Weide, buschig und sumpfig, zum Nutzen für alle).

Erst Mitte des letzten Jahrhunderts wurde das grandiose Projekt der Eindämmung der Etsch begonnen und das heutige Flussbett der Noce erbaut, welches diese erst viel weiter im Süden in die Etsch münden ließ. Dies erlaubte die definitive Trockenlegung der weiten Schwemmlandebene und somit den Anbau neuer Weinberge.

Die Erde ist also vor allem Schwemmland, mit Steinen und Kies und manchmal sogar lehmig.

Die Weinstöcke werden im System der Pergola in Reihen angebaut und produzieren den berühmtesten Wein von Trentino: den Teroldego.

Der Wein, der wie kein anderer den Charakter, die Qualität und Größe der trentinischen Weinproduktion personifiziert.

Ein Wein dessen Geschichte und Legende sich vermischt haben mit denen der antiken Schlösser, die aus der Höhe in die Piana Rotaliana herabschauen: Schloss San Gottardo, heute eine Ruine, eingepasst in eine weite und stimmungsvolle Grotte am Fuße der Steilwände des Monte di Mezzocorona;  darunter Schloss Firmian, auch heute noch bewohnt, und schließlich Schloss Torre in Mezzolombardo.

Schlösser und guter Wein scheinen eine untrennbare Paarung, ein dominantes Motiv zu sein reich an Faszination und Suggestionen, sei es als Ereignis antiken Stiles, sei es durch die warme Sprache die ein Glas Wein ausdrücken kann.

Jedoch nicht nur der Teroldego, sprichwörtlich der Herr der Piana, wird in diesem Gebiet produziert. Bemerkenswert sind auch der Lagrein, der einen zweiten Frühling durchmacht, sowie der Merlot und der Weissburgunder.

Portale turistico della Piana Rotaliana

Lunedì, 04 Marzo 2013 - Ultima modifica: Lunedì, 20 Marzo 2017